INIRA® beschleunigt das Zusammenbauen von RASOMA-Portalen

INIRA® ermöglicht eine schnellere, sicherere und mikrometergenaue Installation von Zahnstangen – die Zeit für das Klemmen wird um 50 % und die Zeit für das Pinning um bis zu 98 % reduziert.

RASOMA steigert die Montageeffizienz von Portalkranen mit dem INIRA®-System von WITTENSTEIN

RASOMA ist ein Unternehmen in Sachsen, das sich mit der Entwicklung, der Fertigung und dem Vertrieb von Dreh- und Sondermaschinen sowie Automatisierungslösungen einen Namen gemacht hat.

Seit 2016 gehört es zur Werkzeugmaschinen-Gruppe Niles-Simmons-Hegenscheidt NSH und ist in diesem Firmenverbund das Kompetenzzentrum Automatisierung. Pro Portalkonstruktion verbauen die Mitarbeiter bis zu 200 Meter Zahnstange und müssen bis zu 400 Fixierstifte setzen. Unsere Montagelösung INIRA® ermöglicht es, dabei Zeit- und damit Kostenvorteile in Größenordnungen von Manntagen zu realisieren – wie etwa bei der Ausrüstung einer Portalanlage, die Eisenbahnräder mit Abmessungen bis 1.300 mm und Massen bis 1.200 kg zwischen verschiedenen Bearbeitungs-, Wucht- und Prüfstationen bewegt. 

Unsere INIRA®-Montagelösung setzt neue Maßstäbe bei der Bauart des Portals.

Unsere Linearsysteme zeichnen sich durch hohe Positioniergenauigkeit, Vorschubkraft und Laufruhe aus. Aber sie besitzen noch einen weiteren Vorteil, der sie für Unternehmen wie die RASOMA GmbH in Döbeln interessant macht: die Montagelösung INIRA®, die unsere innovativen Konzepte INIRA® clamping, INIRA® adjusting und INIRA® pinning vereint. Damit lassen sich bereits beim Befestigen der Zahnstange am Maschinenbett bis zu 50 Prozent Montagezeit sparen; beim spanlosen Verstiften sind es fast 98 Prozent. Und das bei hoher Arbeitsergonomie und mikrometergenauer Montagepräzision.

 

Screw clamps were yesterday. INIRA® clamping is today.

In order to mount racks to a machine bed when designing a gantry structure, they are normally clamped to a mounting base using several screw clamps and bolted tight. This clamping method requires considerable time and effort. INIRA® clamping makes all of this much easier because the clamping device is integrated in the rack. After inserting and screwing in the hexagon socket screws, eccentric assembly sleeves are fitted onto the heads. When the rack is then clamped to the mounting base by tightening the assembly sleeves, it is absolutely parallel to the pinion-gearbox unit’s axis of motion. After tightening the screws, the assembly sleeves can be removed again and used for the next rack. This revolutionary concept cuts the time for assembly by up to 50 percent. The simple and effortless assembly process reduces physical strain, and INIRA® clamping also opens up new design options depending on the application.

INIRA®  adjusting permits precisely aligned transitions between racks. 

The racks used in WITTENSTEIN alpha’s linear systems are cut to a length of one meter at the factory. The INIRA® adjusting tool permits precisely aligned rack transitions during the assembly process. The tool works with micron precision, meaning that the transitions between two rack segments can be adjusted extremely accurately and considerable time saved. The transitions are aligned so precisely that highest positioning accuracy is ensured along the whole axial movement path. “Thanks to INIRA®, we can also adjust the transitions between two rack segments very precisely and in considerably less time.”

 

 

Wenn in jeder Portalstruktur bis zu 200 Meter Zahnstangen installiert und bis zu 400 Positionierungsstifte angebracht werden müssen, können Sie Zeit- und Kosteneinsparungen in Höhe von mehreren Manntagen erzielen.

Kristin Müller, Leiterin Einkauf bei RASOMA

Umfassende Lösungen für Linearantriebe aus einer Hand.

INIRA® ist ein modulares Montagesystem, das die Installation von Linearführungen in Maschinenbett- und Portalstrukturen vereinfacht. 

Kein Bohren, kein Reiben, kein Entfernen von Spänen – für Hersteller wie RASOMA kann sich der Zeitaufwand für das Verstiften so von bis zu 45 Minuten auf eine Minute – und damit um fast 98 Prozent – reduzieren. Zudem erlaubt es INIRA® pinning, die erforderlichen Stiftaufnahmen in der Anschlusskonstruktion bereits bei der Fertigung des Maschinenbetts auf Passmaß herzustellen. All das führt im Vergleich der Gesamtkosten zu immensen Einsparungen. Darüber hinaus kann die Zahnstange im Instandsetzungsfall oder bei einem Maschinen-Retrofit schnell und kostengünstig ausgetauscht werden.

Mit INIRA® ist es WITTENSTEIN gelungen, im Markt etablierte und seit Jahrzehnten bewährte Methoden bei der Montage von Zahnstangen völlig neu zu gestalten. Die Mehrwerte hinsichtlich Zeit- und Arbeitsaufwand, Montagefreundlichkeit und -ergonomie sowie Kostenreduktion sprechen für sich. 

 

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INIRA®  Pinning definiert die DIN1 neu

Das formschlüssige Fixieren von Zahnstangen am Maschinenbett ist ein zusätzlicher Überlastschutz zur kraftschlüssigen Schraubenverbindung.

Dieses Verstiften – bereits im Jahr 1918 in der ersten deutschen Norm, der DIN 1, beschrieben – verhindert bei hohen Belastungen ein Gleiten der Zahnstange. Hieraus können Ausrichtungs- und Teilungsfehler am Übergang zwischen zwei Zahnstangen resultieren, die letztlich zu einem Ausfall des gesamten Ritzel-Zahnstangen-Antriebssystems führen können. Bisher war das Verfahren allerdings sehr zeitaufwendig; das lag in erster Linie am Bohren und Reiben von Passbohrungen durch die Zahnstange. Außerdem fielen beim Bohren und dem anschließenden Aufreiben jede Menge Späne an.

Im Gegensatz dazu ermöglicht INIRA® pinning jetzt ein zu 100 Prozent spanloses Verstiften. Der INIRA®-Montagestift wird in die montierte Zahnstange eingesetzt und in die vorgefertigte Stiftbohrung der Anschlusskonstruktion eingeschlagen. Montagehülse und Montagestift werden mit einem Inbusschlüssel gegeneinander verdreht, bis die Hülse in der Stiftbohrung greift. Dann wird sie zunächst per Hand bis zur Montagemarkierung eingedrückt, die etwa auf halber Länge der Montagehülse liegt und anschließend mit dem Schonhammer bündig eingeschlagen.