Simtec setzt auf TP+

Spielarme Planetengetriebe positionieren bewegliche LED-Großbildschirme zu wechselnden Formationen – ein faszinierendes Zusammenspiel aus Technik und Bewegung.

Hohe Positioniergenauigkeit ermöglicht die spektakuläre Performance eines innovativen Digital Signage Systems

ScreenFLITE® – so heißt das spektakuläre Digital Signage System von Simtec, das im Sommer 2018 im Terminal 3 des Flughafens Rom-Fiumicino Leonardo da Vinci in Betrieb genommen wurde. Spielarme Planetengetriebe und Servoaktuatoren von WITTENSTEIN alpha bewegen zwölf LED-Großbildschirme mit hoher Dynamik und Positioniergenauigkeit zu ständig wechselnden Werbeflächen in unterschiedlichen Formaten und Formationen.

Mehr Aufmerksamkeit durch Bewegung

Entwickler und Hersteller des Digital Signage Werbesystems ist die Simtec Systems GmbH aus Braunschweig.

Mit ScreenFLITE® geht das Unternehmen beim Einsatz digitaler Medieninhalte neue Wege: Während statische LED- oder Plakatwerbung nur eine geringe Wahrnehmung erzielt, ist bewegte Werbung mit elektronischen Effekten ein Eyecatcher mit deutlich höheren Ertragspotenzialen. 
ScreenFLITE® besteht aus drei rotierenden Ringen, die beliebig mit- und gegeneinander gedreht werden können. An jedem Ring sind vier LED-Screens montiert, die von Scherenarmen mit einer Hubstrecke von etwa 1.100 Millimeter aus- und eingefahren werden können. Die Arme der oberen Ebene können nach oben gekippt werden, die Arme der unteren Ebene nach unten. Zudem kann jedes Display unabhängig voneinander um seine Hochachse gedreht werden. Wie sich die Bildschirme letztlich bewegen, ist eine Frage der Programmierung durch den Content Designer.

Der ScreenFLITE® findet auf dem Markt für Digital Signage viel Zuspruch. Darüber hinaus hat Simtec jetzt viel Know-how für die Konstruktion, den Aufbau und die Servotechnik von Folgeprojekten gewonnen, sodass der ScreenFLITE® ohne Weiteres auch in anderen Größen auslegt werden kann. 

 

Aufgrund der platzsparenden Bauform der Getriebe konnten sie ideal in die engen Einbauräume integriert werden.

Simtec setzt auf TP+

Simtec stellt unter anderem Testanlagen für Fahrzeugkomponenten und Simulatorsysteme für den Entertainmentbereich sowie für Anwendungen in der Flug- und Fahrsimulation her. Das Unternehmen vertraut seit vielen Jahren auf Lösungen von WITTENSTEIN alpha. Aufbauend auf den guten Erfahrungen mit TPM+-Servoaktuatoren in Flugsimulatoren waren die spielarmen Planetengetriebe TP+ der alpha Advanced Line sowie die rotativen Servoaktuatoren TPM+ power erste Wahl bei der Ausrüstung der ScreenFLITE®-Kinematik.

Innere Werte ermöglichen hohe Dynamik und Positioniergenauigkeit

Hohe Abtriebsmomente und Maximaldrehzahlen sowie eine große Übersetzungsvielfalt kennzeichnen die Getriebe und Servoaktuatoren, die sich bestens eignen für Anwendungen mit hoher Positioniergenauigkeit und hochdynamischem Zyklusbetrieb. Für Simtec entscheidend war die hohe Leistungsdichte der spielarmen Getriebe. Sie vereinen eine platzsparende Konstruktion mit einem Verdrehspiel von weniger als vier Winkelminuten und einer hohen Verdrehsteifigkeit. Das minimiert Schwingungen beim Bewegen der mobilen Säulenkonstruktion des ScreenFLITE®. Außerdem sind die Getriebe aufgrund ihrer besonderen Schrägverzahnung angenehm leise: Selbst bei Drehzahlen von 3.000 Umdrehungen pro Minute erreichen sie höchstens Gesprächslautstärke.
 

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Der ScreenFLITE® im Flughafen von Rom

“Le Chandelier” – der Kronleuchter – So nennt der italienische Betreiber das von der Simtec Systems GmbH aus Braunschweig stammende Werbesystem ScreenFLITE®. Wie von Geisterhand werden die zwölf Bildschirme mit ihrer Gesamtfläche von 24 m² auf drei Rotationsebenen immer wieder für neue Werbebotschaften miteinander kombiniert

Simulation auswerten mit cymex® 5

Für neun Bewegungszyklen, die in dieser Installation charakteristisch sind, hatte Simtec Simulationen mit Verfahrprofilen und Kräften erstellt. Diese wurden als ASCII-Dateien in das Auslegungstool cymex® 5 von WITTENSTEIN alpha eingelesen. Die Auswahl der Getriebe und Servoantriebe bei WITTENSTEIN alpha erfolgte daraufhin anhand der vom Programm errechneten Vorschläge. Das hat die Auslegung sehr vereinfacht und zudem sehr sicher gemacht. 

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