Offenes „Hygienic Design“ erleichtert Desinfektion von Maschinen zur Lebensmittelverarbeitung

Wie Provisur mit WITTENSTEIN-Servoaktuatoren offene Maschinenarchitekturen für bessere Reinigung, mehr Hygiene und höhere Produktivität realisiert.

Provisur setzt auf WITTENSTEIN

Für Endverbraucher in der Fleischverarbeitung gibt es keine wichtigere Entscheidung als die Auswahl des richtigen Schneidesystems. Die Produktivität, Rentabilität, Produktqualität und Lebensmittelsicherheit hängen von der Schneidetechnik ab.

Provisur Technologies ist ein führender Hersteller von Anlagen für die industrielle Lebensmittelverarbeitung mit Sitz in Chicago im US-Bundesstaat Illinois und unterhält ein weltweites Netz von Vertriebs- und Servicestandorten. Provisur, das wegen seiner innovativen Schneide-, Form- und Mahllösungen und weiteren unverzichtbaren Anwendungen in der Lebensmittelverarbeitung einen ausgezeichneten Ruf genießt, wollte herausfinden, ob seine Schneidemaschinen der Serie Formax® SX noch leistungsfähiger gebaut werden könnten.
Das Ziel: Höhere Lebensmittelsicherheit für den Endverbraucher ohne Abstriche bei der Flexibilität und dem Platzbedarf der Maschine.

Die Lösung: Ein Servoaktuator aus Edelstahl mit Schutzklasse IP69.

Verbesserte Reinigungsverfahren ermöglichen höhere Lebensmittelsicherheit

Normalerweise müssen wichtige Maschinenkomponenten eingehaust sein, um sie während der Reinigung vor Korrosion zu schützen.

In der Fleischverarbeitung ist eine tägliche Reinigung unerlässlich, um zu verhindern, dass sich Keime und Bakterien in den Maschinen ansammeln. Allerdings können scharfe Reinigungsmittel und Hochdruckreinigungen dazu führen, dass Dichtungen und Lager von Schlüsselkomponenten mit der Zeit korrodieren und verschleißen.

Die Einhausung dieser kritischen Komponenten macht die Reinigung und Desinfektion der Maschine jedoch zeitaufwändiger und schwieriger, abweichenden Reinigungsergebnissen führen kann. Provisur kam zu dem Schluss, dass eine offene Bauweise die Reinigung erleichtern würde, und forderte WITTENSTEIN auf, über mögliche Lösungen zu beraten. Nach Ausarbeitung der Leistungs- und Designanforderungen in enger Abstimmung mit den Provisur-Technikern kam WITTENSTEIN zu dem Schluss, dass der axenia-Servoaktuator die passende Lösung ist.

Offenes “Hygienic Design” ermöglicht Reinigung an Ort und Stelle

Dieser rotative Aktuator aus Edelstahl mit der Schutzklasse IP69 ist ausgelegt für den Einsatz unter Hochdruckreinigungsbedingungen und den Kontakt mit Reinigungsmitteln, sodass Provisur durchaus weiter auf seine offene Bauweise setzen kann.

Diese Verbesserung hat nicht nur zu vereinfachten Reinigungsabläufen auf Seiten des Endverbrauchers geführt, sondern auch zu mehr Hygiene und Lebensmittelsicherheit. Da der axenia-Aktuator das Getriebe und den Motor in einer Einheit verbindet, wurde nicht nur die Leistung der Maschine verbessert, sondern auch der Platzbedarf reduziert.

  • Hohlraumfreies Design
  • Zuverlässigkeit durch Einsatz von CIP-kompatiblen Materialien
  • Integriertes, optimiertes Dichtungskonzept
  • Beständig gegen aggressive Reinigungs- und Desinfektionsmittel gemäß Spezifikation
  • Starke Motorleistung
  • Geringes Verdrehspiel im Getriebe
  • Hygienische Verbindung zwischen Motor und Getriebe

 

Die Kombination aus mechanischer Präzision, Edelstahl-Schutz und dynamischem Servoantrieb ist ein echter Gamechanger für hygienekritische Anwendungen.

Siegfried Wallauer, Business Development Manager bei WITTENSTEIN

Proof of Concept: Provisur Ingenuity Center

Ein weiterer Vorteil der Provisur-Maschinen: Neue Designs werden im Provisur Ingenuity Center umfangreichen Tests unterzogen.

Im Provisur Ingenuity Center, das mit einem Team von Geräte- und Anwendungsexperten besetzt ist, werden neue Produkte entwickelt, bestehende Produkte verfeinert und Prozesse getestet, die vom Trennen und Mahlen über das Formen, Beschichten und Kochen bis hin zum Schneiden und automatischen Beladen reichen. Die weiterentwickelten Schneidemaschinen SX330 und SX380 wurden im Provisur Ingenuity Center intensiven Reinigungs-, Spritzwasser- und Leistungstests unterzogen. Die Maschinen übertrafen alle Erwartungen.

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